Verhalten bei extremen Wetterverhältnissen

(z.B. Schnee oder Überschwemmungen) Stand: 25.10.2011

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Aufgrund von extrem winterlichen Wetterverhältnissen kann es in unserem Landkreis auch beim Busverkehr zu

Behinderungen in der Schülerbeförderung kommen.

Wir möchten Schülern und Eltern einige Hinweise an die Hand geben, um manche Unklarheiten in solchen Fällen

im Voraus auszuschließen:

1.) Nicht jeder Schneefall (oder Glatteis) kann als „Schneechaos“ bezeichnet werden oder führt automatisch

    zu Problemen bei der Schülerbeförderung. Der Winterdienst informiert das Schulamt, sobald bestimmte

    Bereiche des Landkreises nicht befahrbar sind.

2.) Ein Schulausfall bei extremen Wetterbedingungen wird vom Schulamt geregelt. In diesem Fall werden

    Eltern und Schüler der betroffenen Schulen am Morgen über Radio zentral informiert. Hier werden die

    betroffenen Schulen genannt. Nicht immer fallen alle Schulen gleichzeitig aus. Im Maintal mit seinem

    milden Klima ist ein Schulausfall aus diesem Grund wohl selten zu erwarten. Da die Situation z.B. im

    Steigerwald anders sein kann, sind deshalb für einzelne Landkreisbereiche auch unterschiedliche

    Entscheidungen möglich.

3.) Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass weder die Schulleiter der einzelnen Schulen, noch die

    jeweiligen Verkehrsunternehmer ein genaues Bild von den Straßenbedingungen innerhalb des gesamten

    Landkreises haben. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, bei den Schulen oder Verkehrsunternehmen

      telefonisch nachzufragen.

4.) Zu Hause: Die Eltern treffen die Entscheidung, ob sie ihr Kind zur Schule schicken.

5.) An der Bushaltestelle: Wenn Ihr Kind mit dem Bus befördert wird, muss es bei Busverspätungen 30 Min an

    der Haltestelle warten, bevor es nach Hause zurück gehen kann. Da die Busse morgens vor Schulbeginn

    mehrere Strecken befahren, ist die Verkehrslage nicht immer klar erkennbar.

6.) Bitte haben Sie Verständnis, dass selbst die Schulen oder die Verkehrsunternehmen zu diesem

    Zeitpunkt meist noch nicht in der Lage sind, eine Auskunft zur Verspätung etc. zu erteilen. Gehen

    Sie davon aus, dass die Fahrt aufgrund der Wetterverhältnisse nicht stattfinden kann.

7.) Bitte treffen sie mit Ihren Kindern eine Absprache, falls der Bus nicht kommt und das Kind nach Hause

    zurückkehrt. Bei extrem schlechtem Winterwetter besteht keine Verpflichtung, dass Sie Ihre Kinder

    selbst zur Schule fahren müssen. Auch die Schulen nehmen (selbst bei Klassenarbeiten) in diesem Fall

    Rücksicht, da das Wohl und die Gesundheit der Kinder immer vorgeht.

8.) Bitte melden Sie ihr Kind telefonisch bei der Schule ab, falls es zu Hause bleibt.

9.) Im Bus: Sollte sich Ihr Kind bereits im Bus befinden, so entscheidet der Busfahrer vor Ort, ob die

    Witterungsverhältnisse eine Fortsetzung der Fahrt erlauben. In diesem Fall entscheidet der Busfahrer, ob

    er zum Ausgangspunkt der Fahrt zurückkehren wird oder an der letzten befahrbaren Haltestelle hält. Sollte

    es zum Abbruch einer Fahrt oder einem Ausfall einer Anschlussfahrt kommen, so können Kinder über 14

    Jahre auf Wunsch an der letzten befahrbaren Haltestelle den Bus verlassen. Kinder unter 14 Jahre

    verbleiben im Bus, bis sie abgeholt werden können. Wichtig: Klären Sie bitte mit Ihrem Kind (auch den

    über 14-jährigen Schülern!) im Vorfeld, wie Sie erreichbar sind und wen Ihr Kind kontaktieren soll, falls Sie

    als Eltern nicht erreichbar sind. Klären Sie bitte auch, ob Ihr Kind nach Hause oder evtl. zu Freunden,

    Verwandten oder Bekannten gehen soll, wenn ein Bus ausfallen sollte.

10.) In der Schule: Kinder, die zur Schule kommen, werden durch die anwesenden Lehrer beaufsichtigt.

    Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass es in der Verantwortung der Eltern liegt, ob sie Ihr Kind bei

    extremen Witterungsbedingungen zur Schule schicken. Treffen Sie mit Ihren Kindern rechtzeitig interne

    Absprachen, um die Sicherheit Ihrer Kinder zu gewährleisten.

    Auch gezielte Absprachen der Eltern untereinander oder mit Verwandten, Bekannten und Freunden sowie

    Telefonketten mit diesen Personen wären in solchen Situationen sehr hilfreich.                         Zurück zur Hauptseite